Swissness auf 2 Rädern

Allegro wurde 1914 von Arnold Grandjean gegründet. Die ersten Räder entstanden in einer kleinen Werkstatt in Fleurier. 1923 wurde in Neuenburg produziert. Bereits 1939 war Allegro mit seinen 200 Mitarbeitern der grösste Zweirad-Produzent der Schweiz. In den 1980er-Jahren wurde Allegro von einem Mitbewerber übernommen. 2014 übernahm das Zürcher Unternehmen Colag AG die über 100-jährige Marke. Mit Innovation und Kreativität wurde die Modellreihe mit «elektrifizierten» Bikes ergänzt.

 

Die Geschichte von allegro 

Allegro war ein Markenname, unter dem von 1914 bis in die 1980er Jahre hinein von dem Unternehmen Etablissements des Cycles Allegro Arnold Grandjean S.A. NeuchâtelFahr- und Motorräder in der Schweiz produziert wurden.

Gegründet wurde das Unternehmen 1914 von dem Radrennfahrer Arnold Grandjean, der insgesamt viermal Schweizer Meister in verschiedenen Disziplinen wurde, gemeinsam mit seinem Brüdern Ali, Ulysse und Tell sowie einem weiteren Kompagnon. Das Unternehmen gilt als erster Produzent von Rennrädern in der Schweiz. Grandjean wählte den Namen Allegro, weil ihn seine Fans mit den Worten Allez, Gros anfeuerten. Zunächst wurden die Räder in einer Werkstatt in Fleurier gebaut, aber 1923 zog das Unternehmen in ein Fertigungsgebäude nach Neuchâtel um. Bis zum Zweiten Weltkrieg wurden auch Motorräder gefertigt.

1939 war Allegro der größte Produzent von Fahr- und Motorrädern in der Schweiz. Die Firma hatte 200 Mitarbeiter, die rund 20.000 Räder pro Jahr herstellten. In der Schweiz gab es 500 Handelsvertreter; einer von ihnen war Daniel Grandjean, der Sohn von Jules, der später in Couvet ein Geschäft eröffnete, in dem nur Allegro-Produkte verkauft wurden. Nach einem wirtschaftlichen Einbruch während des Krieges ging es anschließend mit dem Geschäft wieder aufwärts, und weitere Mitglieder der Familie Grandjean wurden in das Unternehmen geholt. 1957 wurde ein weiteres Gebäude für das Unternehmen in Marin errichtet.

Der Bruder Tell Grandjean startete selbst bei Rennen auf Allegro-Motorrädern, auch im Gespann gemeinsam mit seiner Frau.

Das Unternehmen existierte eigenständig bis in die 1980er Jahre hinein, dann wurde es an den Fahrradhersteller Mondia verkauft.

 

Quelle: Wikipedia